Make AI Easy
    KI in Logistik & Spedition

    KI in der Spedition: Aufträge und Belege erfassen, ohne abzutippen.

    KI in der Spedition bezeichnet Systeme, die Transportaufträge, Abliefernachweise, Lieferscheine und Frachtrechnungen aus E-Mails, Portalen und Scans lesen, dem richtigen Auftrag zuordnen und als geprüften Entwurf in Ihrem TMS bereitstellen. Ihr TMS, Ihr Postfach, Ihr Scanner und Ihr Steuerberater bleiben. Wir verknüpfen, was Sie schon haben. Jede Abweichung wird vorgeschlagen, nicht gebucht.

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    Erst ansehen, wie es funktioniert
    Anbindung an Ihr TMS oder ERPGefahrgut und Zoll bleiben manuellDSGVO-konform, Server in Deutschland/EU4–6 Wochen pro Prozess bis Go-live (Erfahrungswert)

    Ein Tag in der Disposition

    Aufträge kommen auf allen Wegen, das Telefon steht nicht still. So läuft es heute, und so mit automatisierten Abläufen.

    1. Disponent am frühen Morgen zwischen Papieren, Scans und zwei vollen Bildschirmen
      Heute
      Derselbe Disponent prüft in Ruhe vorbereitete Aufträge
      Mit uns

      06:30 Uhr

      Ein Auftrag, vier Formate.

      Heute

      Per E-Mail, über das Kundenportal, als Scan und am Telefon. Jemand überträgt alles von Hand ins TMS.

      Mit Make AI Easy

      Aufträge werden ausgelesen und als geprüfter Entwurf in Ihrem Transportmanagementsystem bereitgestellt.

    2. Disponent mit Telefonhörer am Ohr, gleichzeitig klingelt das Handy
      Heute
      Derselbe Disponent konzentriert bei der Tourenplanung, das Telefon bleibt still
      Mit uns

      10:30 Uhr

      „Wo ist meine Sendung?“

      Heute

      Kunden rufen ständig an und fragen nach dem Status. Jeder Anruf reißt die Dispo aus der Planung.

      Mit Make AI Easy

      Ein Voice Agent nimmt die Anrufe an, beantwortet Standardfragen und übergibt den Rest vorbereitet.

      Fallstudie: 24/7 Service-Hotline für ein Speditionsunternehmen.
    3. Disponent am späten Nachmittag mit Zetteln und Rückrufliste
      Heute
      Derselbe Disponent macht pünktlich Feierabend, die Lkw im Hof sind verladen
      Mit uns

      17:00 Uhr

      Die Dispo kommt nicht zur Ruhe.

      Heute

      Rückruflisten, Zettel und Nacharbeit. Der Feierabend verschiebt sich jeden Tag ein Stück.

      Mit Make AI Easy

      Klare, priorisierte Fälle statt einer unübersichtlichen Rückrufliste.

      Fallstudie: Entlastung der Disposition in einer Spedition.

    Die Dispo plant wieder, statt zu tippen und zu telefonieren.

    Meinen Prozess-Check anfragen
    Das Problem in der Disposition

    Vier Kanäle, ein Vorgang — und dazwischen Ihre Leute.

    In der Spedition kommt fast nichts strukturiert herein. Wer kein EDI mit dem Auftraggeber hat, bekommt dieselbe Sendung in vier Formaten — und jemand muss daraus einen Vorgang machen.

    Aufträge per E-Mail

    Freitext im Mailtext, Excel im Anhang, PDF vom Kunden — jeder Auftraggeber schickt es anders.

    Kundenportale

    Exporte aus fremden Portalen, die niemand direkt ins eigene System übernehmen kann.

    Frachtpapiere als Scan

    Frachtbriefe, Lieferscheine und Abliefernachweise, oft schräg fotografiert oder handschriftlich ergänzt.

    Telefon und Zuruf

    Die kurzfristige Änderung, die auf einem Zettel landet und abends noch eingetippt werden muss.

    Mittelständische Speditionen bearbeiten je nach Größe zwischen 50 und mehreren hundert Aufträgen pro Tag, oft mit drei bis fünf Dokumenten je Auftrag.

    Das Geld-Leck

    Was das Abtippen Ihre Spedition im Jahr kostet.

    Kaum eine Spedition weiß, wie viel Arbeitszeit im Abtippen, Suchen und Zuordnen von Belegen steckt. Die Rechnung hat drei Teile. Erstens die Erfassung: Belege pro Tag mal Minuten pro Beleg, geteilt durch 60, mal Stundensatz und Arbeitstage. Zweitens der Rechnungsverzug: Solange der Abliefernachweis im Führerhaus liegt, geht die Rechnung nicht raus, und das Geld fehlt auf dem Konto. Drittens die Nachbearbeitung: Rückfragen, Korrekturen und Reklamationen, die jemand hinterhertelefonieren muss.

    Nicht eingerechnet sind verlorene oder unbelegte Lieferungen. Wer ohne Nachweis ein Standgeld oder einen Schaden klären muss, zahlt im Zweifel selbst.

    Beispielrechnung

    Erfassung: 80 Belege/Tag × 4 Min. ÷ 60 × 35 € × 220 Tage = 41.067 €

    Rechnungsverzug: 6 Mio. € Umsatz × 10 Tage ÷ 365 × 8 % Kreditlinie = 13.151 €

    Nachbearbeitung: 60 Fälle/Monat × 20 Min. ÷ 60 × 35 € × 12 = 8.400 €

    Summe: 62.617 € pro Jahr, ohne verlorene oder unbelegte Lieferungen

    Beispielwerte für eine Spedition mit 80 Belegen am Tag und 6 Mio. € Umsatz, keine Messung und kein Kundenergebnis. Stundensatz inklusive Lohnnebenkosten.

    Vom Auftrag bis zur Abrechnung

    Vier Stellen, an denen Ihre Spedition Zeit und Geld verliert.

    Wir ersetzen weder Ihr TMS noch Ihre Disponenten. Wir automatisieren die Handgriffe dazwischen: dort, wo Mitarbeitende täglich Daten zwischen Mail, TMS, Excel und Kundenportalen übertragen.

    1. Auftragseingang

      Aufträge kommen per Mail, PDF, Excel und Portal. Heute tippt die Disposition sie ab. Mit Auftragserfassung per KI stehen sie als geprüfter Entwurf im TMS.

      Auftragserfassung mit KI
    2. Status und Kundenanrufe

      „Wo ist meine Ware?“ reißt die Dispo aus der Planung. Ein Voice Agent nimmt Standardanfragen an und übergibt den Rest vorbereitet.

      Fallstudie: Service-Hotline einer Spedition
    3. Abliefernachweis und Lieferschein

      Kunde zahlt nicht ohne Nachweis. Abliefernachweise und Lieferscheine werden gelesen, geprüft und dem Auftrag zugeordnet. Fehlende sehen Sie auf einen Blick.

      Abliefernachweis digital
    4. Frachtrechnung

      Rechnungen von Subunternehmern werden gegen Auftrag und Tarif geprüft. Maut, Standgeld und Zuschläge fallen auf, bevor Sie zahlen.

      Frachtrechnungen prüfen

    Jede Station lässt sich einzeln automatisieren. Wir beginnen dort, wo bei Ihnen die meiste Zeit verloren geht.

    Wo verliert eine Spedition sonst noch Zeit und Geld?

    An acht Stellen, vom Hof bis zur Geschäftsführung. Klicken Sie einen Punkt an und schalten Sie auf „Verknüpft“: Sie sehen, was sich ändert und was bleibt. Den Weg vom Abliefernachweis zur Rechnung deckt BelegFlow ab.

    Hof / Rampe
    Disposition
    Kunden · Subunternehmer
    Buchhaltung
    Geschäftsführung

    Bleibt, wie es ist:

    • TMS
    • Postfach
    • Scanner
    • Fahrer-Handy
    • Portale
    • DATEV / Steuerberater

    1. Hof / Rampe → Buchhaltung

      Der Abliefernachweis liegt im Führerhaus

      Ohne quittierten Nachweis stellt die Buchhaltung keine Rechnung. Der Zettel kommt abends, nächste Woche oder gar nicht. Bei Streit um Menge oder Schaden fehlt genau dieser Beleg.

      Heute

      Die Rechnung wartet Tage auf den Beleg. Bei einer Reklamation sucht jemand einen Nachmittag.

      Verknüpft

      Der Fahrer fotografiert bei der Zustellung. Der Beleg ist sofort dem Auftrag zugeordnet, Abweichungen sind markiert, die Rechnung kann raus.

      5–15 TageRechnungsverzug durch fehlende Belege (Beispielwert)

      Bleibt, wie es ist: TMS, Fahrer-Handy, Export an den Steuerberater

      Teil von BelegFlowAbliefernachweis digital

    2. Disposition

      Aufträge kommen per Mail und Portal und werden abgetippt

      Jeder Auftrag wird aus Mail, PDF oder Portal von Hand ins TMS übertragen. Der Aufwand wächst mit jedem neuen Kunden.

      Heute

      Abtippen, nachfragen, korrigieren. Fehler fallen erst auf der Tour oder auf der Rechnung auf.

      Verknüpft

      Der Auftrag wird aus Mail oder Portal gelesen und als Entwurf ins TMS gestellt. Die Disposition bestätigt, statt zu tippen.

      3–5 Min.pro Auftrag Erfassung von Hand (Beispielwert)

      Bleibt, wie es ist: TMS, Postfach, Kundenportale

      Eigenes Thema, nicht Teil von BelegFlowAuftragserfassung mit KI

    3. Buchhaltung

      Frachtrechnungen von Subunternehmern werden ungeprüft bezahlt

      Standgeld, Zuschläge, doppelte Positionen, Preise, die nicht zur Vereinbarung passen. Prüfen dauert, also wird oft gezahlt.

      Heute

      Stichproben oder gar keine Prüfung. Nachberechnungen gehen durch.

      Verknüpft

      Jede Frachtrechnung wird gegen Auftrag, Beleg und Preisvereinbarung geprüft. Abweichungen landen in der Prüfliste. Bezahlt wird erst nach Freigabe.

      1 Klickpro Abweichung, statt Zeile für Zeile zu vergleichen

      Bleibt, wie es ist: Buchhaltungsprogramm, DATEV, Zahlungslauf

      Teil von BelegFlowFrachtrechnungen prüfen

    4. Disposition → Kunde

      Das Telefon klingelt: „Wo ist mein LKW?“

      Kunden, Fahrer, Lager und Chef fragen gleichzeitig. Jede Statusanfrage unterbricht die Disposition, die eigentlich Touren planen soll.

      Heute

      Die Disposition sucht den Status im TMS, ruft den Fahrer an und den Kunden zurück.

      Verknüpft

      Ein Telefonassistent nimmt Anrufe an, beantwortet Standardfragen und gibt den Rest vorbereitet an die Disposition weiter.

      Kommunikationsflutgleichzeitige Anfragen von Fahrern, Kunden, Lager und Geschäftsführung

      Bleibt, wie es ist: Telefonanlage, TMS, Telematik

      Eigenes Thema, nicht Teil von BelegFlowKI-Telefonassistent

    5. Disposition

      Disponenten fehlen

      Bei 53 % der Logistikunternehmen fehlen Disponenten (Bitkom 2026). Die, die da sind, verbringen viel Zeit mit Verwaltung statt mit Disposition.

      Heute

      Die Stelle ist seit Monaten offen, die Verwaltung bleibt an den anderen hängen (Beispiel).

      Verknüpft

      Abtippen, Suchen und Hinterhertelefonieren fallen weg. Die Zeit geht zurück in die Disposition.

      53 %der Logistikunternehmen fehlen Disponenten (Bitkom 2026)

      Bleibt, wie es ist: Ihr Team, Ihre Abläufe

    6. Buchhaltung

      Die E-Rechnung wird Pflicht

      Empfangen müssen Sie E-Rechnungen seit dem 01.01.2025. Ausstellen müssen Sie sie ab dem 01.01.2027 bei mehr als 800.000 € Vorjahresumsatz, ab dem 01.01.2028 alle Unternehmen außer Kleinunternehmern.

      Heute

      PDF-Rechnungen, Belege als Anhang, Nachfragen vom Steuerberater.

      Verknüpft

      Die Ausgangsrechnung geht als E-Rechnung mit Beleg raus. Eingehende Rechnungen werden gelesen und geprüft.

      2027Pflicht zur Ausstellung bei mehr als 800.000 € Vorjahresumsatz, 2028 für alle (BMF)

      Bleibt, wie es ist: Rechnungsprogramm, Steuerberater

      Teil von BelegFlowE-Rechnung in der Spedition

    7. Kunde · Subunternehmer

      Standgeld und Reklamationen ohne Nachweis

      Wartezeit an der Rampe, beschädigte Palette, falsche Menge. Wer den Nachweis nicht schnell findet, verliert die Diskussion.

      Heute

      Ordner, Scans und Mails durchsuchen. Oft wird aus Zeitgründen nachgegeben.

      Verknüpft

      Beleg, Fotos, Zeitstempel und Entscheidung liegen am Auftrag. Der Nachweis ist in Sekunden gefunden.

      Sekundenstatt Nachmittage für einen Nachweis

      Bleibt, wie es ist: Archiv, Versicherer, Kundenverträge

      Teil von BelegFlowBelegFlow ansehen

    8. Geschäftsführung

      Blindflug: Die Zahlen kommen Wochen später

      Wie viele Belege fehlen? Wie viel Umsatz ist noch nicht abgerechnet? Welche Kunden reklamieren? Das weiß heute niemand tagesaktuell.

      Heute

      Bauchgefühl, Excel, Rückfragen in der Buchhaltung.

      Verknüpft

      Eine Übersicht: offene Belege, Rechnungsverzug, Abweichungen. Aktuell statt zum Monatsabschluss.

      aktuellstatt Wochen später vom Steuerberater (Beispiel aus Prozessaufnahmen)

      Bleibt, wie es ist: Steuerberater, Bank, Ihr Berichtsrhythmus

      Teil von BelegFlowBelegFlow ansehen

    Was wir übernehmen

    Vom Posteingang in die Dispo-Liste.

    Alle Kanäle laufen in einer gemeinsamen Vorerfassung zusammen. Was eindeutig ist, wird vorbereitet. Was unklar oder kritisch ist, geht an einen Menschen.

    Sendungsdaten aus dem AuftragAbsender, Empfänger, Termin, Gewicht, Maße und Ladungsträger werden ausgelesen und dem Vorgang zugeordnet — auch wenn sie im Fließtext stehen.
    Statusmeldungen und AviseRückmeldungen und Avise laufen in dieselbe Vorerfassung, statt in einem zweiten Postfach zu versanden.
    Kritische Felder bleiben manuellGefahrgut, Zolltarifnummern und Zollwerte werden nie automatisch übernommen, sondern immer vorgelegt.
    Unklares wird markiert, nicht geratenSchlecht lesbare Positionen landen mit Hinweis in einer Prüfliste. Ein Mensch entscheidet, das System rät nicht.
    Arbeitsplatz in der Disposition mit Monitoren, Ablagefach und TastaturSymbolbild

    Die Disposition arbeitet aus einer Liste statt aus vier Postfächern.

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    Was wir NICHT automatisieren

    Gefahrgut und Zoll werden nicht automatisiert.

    In der Logistik gibt es Felder, bei denen ein Fehler nicht Zeit kostet, sondern ein Bußgeld, eine Haftung oder einen Standschaden. Solche Angaben behandeln wir strenger als den Rest.

    Immer zur Prüfung vorgelegt

    Gefahrgutkennzeichnung, Zolltarifnummern und Zollwerte werden nie automatisch übernommen — sie erscheinen markiert in der Prüfliste.

    Unsicher heißt: markiert

    Bei schlecht lesbaren Scans oder Handschrift rät das System nicht, sondern weist auf die unklare Stelle hin. Ein Mensch entscheidet.

    Alles nachvollziehbar

    Jeder Schritt ist protokolliert: Was wurde erkannt, was vorgeschlagen, wer hat freigegeben. Wichtig für Reklamationen und Audits.

    Auch das bleibt bei Ihren Leuten

    Tourenplanung und Dispositionsentscheidungen

    Preise, Kalkulation und Verhandlungen mit Auftraggebern

    Gespräche bei Störungen, Schäden und Reklamationen

    Freigabe von Zahlungen und Rechnungen

    Automatisiert wird die Erfassung, nicht die Entscheidung. Der Zeitgewinn entsteht bei den vielen Routinefällen, nicht dort, wo Erfahrung zählt.

    Für wen sich das eignet

    Wann sich KI in der Spedition rechnet — und wann nicht.

    Diese Punkte sollten weitgehend zutreffen, sonst lohnt sich der Aufwand nicht:

    Spedition, Transport, Kontraktlogistik oder Lager mit eigenem Auftragseingang

    20 bis 250 Mitarbeitende, davon ein spürbarer Anteil in Disposition und Abwicklung

    Ein TMS, ERP oder eine Branchenlösung mit Schnittstelle

    Täglich mindestens rund 30 Aufträge über unstrukturierte Kanäle

    Auftraggeber, die Daten in eigenem Format statt über EDI schicken

    Wenn Sie mit Ihren größten Auftraggebern bereits vollständig über EDI angebunden sind, ist der Hebel kleiner — dann lohnt sich der Blick eher auf die Auftraggeber ohne EDI. Auch das sagen wir Ihnen ehrlich.

    Häufige Fragen

    KI in Logistik und Spedition: die Fragen aus der Praxis.

    Was bringt KI in der Logistik konkret?

    KI in der Logistik übernimmt vor allem die Erfassung eingehender Aufträge und Dokumente: Transportaufträge, Avise, Lieferscheine und Frachtbriefe werden ausgelesen, dem richtigen Vorgang zugeordnet und als Entwurf im Transportmanagementsystem angelegt. Die Disposition prüft und gibt frei, statt jede Sendung von Hand zu erfassen. Das ist der Prozess, in dem in Speditionen die meiste Zeit gebunden ist.

    Ab wann lohnt sich das für eine Spedition?

    Als Orientierung: Sobald täglich mehr als etwa 30 Aufträge über unstrukturierte Kanäle hereinkommen, wird der Hebel spürbar. Zum Vergleich: Mittelständische Speditionen bearbeiten je nach Größe zwischen 50 und mehreren hundert Aufträgen pro Tag, oft mit drei bis fünf Dokumenten je Auftrag. Entscheidend ist aber nicht die Menge allein, sondern wie viel Zeit ein einzelner Vorgang bindet.

    Unsere Aufträge kommen über Mail, Portal und Telefon gleichzeitig. Geht das?

    Ja, und genau dafür ist das System gedacht. Alle Kanäle laufen in einer gemeinsamen Vorerfassung zusammen: E-Mail-Anhänge, Portal-Exporte, PDF-Frachtbriefe und Telefonnotizen werden ausgelesen und demselben Vorgang zugeordnet. Die Disposition arbeitet danach aus einer Liste statt aus vier Postfächern.

    Wie viel Geld verliert eine Spedition durch manuelle Belegarbeit?

    Das lässt sich in drei Teilen schätzen: Erfassung, Rechnungsverzug und Nachbearbeitung. Ein Beispiel mit angenommenen Werten: 80 Belege am Tag zu je 4 Minuten kosten bei 35 € Stundensatz und 220 Arbeitstagen rund 41.000 € im Jahr. 10 Tage Rechnungsverzug bei 6 Mio. € Umsatz und 8 % Kreditlinie binden Geld im Wert von rund 13.000 €, Nachbearbeitung kommt mit rund 8.400 € dazu. Zusammen sind das über 60.000 € pro Jahr. Ihre eigenen Zahlen rechnen Sie im Geld-Leck-Rechner für Speditionen.

    Müssen wir unser Transportmanagementsystem wechseln?

    Nein. Wir docken an das an, was Sie einsetzen — gängige TMS- und ERP-Systeme oder gewachsene Branchenlösungen mit Schnittstelle. Ihr TMS bleibt; Ihre Disposition arbeitet in der gewohnten Oberfläche weiter, sie bekommt nur vorbereitete Vorgänge statt leerer Masken.

    Wie geht das System mit unleserlichen oder schlecht gescannten Dokumenten um?

    Es markiert sie, statt zu raten. Erkennt das System eine Position nicht sicher, landet der Vorgang in einer Prüfliste mit Hinweis auf die unklare Stelle — ein Mensch entscheidet. Gerade in der Logistik, wo gescannte Frachtpapiere und Handschrift normal sind, ist das der entscheidende Unterschied zu Systemen, die stillschweigend einen Wert eintragen.

    Was ist mit Gefahrgut, Zoll und anderen kritischen Angaben?

    Solche Felder behandeln wir bewusst strenger. Angaben mit rechtlicher oder sicherheitsrelevanter Wirkung — Gefahrgutkennzeichnung, Zolltarifnummern, Zollwerte — werden nie automatisch übernommen, sondern immer zur Prüfung vorgelegt. Der Zeitgewinn entsteht bei den vielen unkritischen Positionen, nicht dort, wo ein Fehler teuer wird.

    Wo liegen unsere Kunden- und Sendungsdaten?

    Auf deutschen beziehungsweise europäischen Servern (Hetzner/IONOS), self-hosted im Docker-Container, auf Wunsch in Ihrer eigenen Umgebung. Ihre Kunden-, Sendungs- und Preisdaten werden nicht zum Training öffentlicher KI-Modelle verwendet. Rechtsgrundlage nach Art. 6 DSGVO und Auftragsverarbeitungsvertrag klären wir vor Projektstart.

    Wie lange dauert die Einführung?

    Der Erfahrungswert aus bisherigen Projekten liegt bei vier bis sechs Wochen pro Prozess bis zum Go-live. In der Logistik hängt der Zeitbedarf vor allem an der Zahl der anzubindenden Kanäle und an der Qualität Ihrer Stammdaten. Den verbindlichen Zeitplan halten wir vor Projektstart schriftlich fest.

    Ersetzt das unsere Disponenten?

    Nein. Automatisiert wird die Erfassung, nicht die Disposition. Routenentscheidungen, Kundenabsprachen und der Umgang mit Störungen bleiben bei Ihren Leuten — dafür haben sie wieder Zeit, weil das Abtippen entfällt. In einem Markt, in dem Disponenten schwer zu finden sind, ist das der eigentliche Nutzen.

    Wird KI-Beratung für Logistikunternehmen gefördert?

    Grundsätzlich ja. Wir sind beim BAFA für das Programm „Förderung unternehmerischen Know-hows“ als Berater gelistet, was die Voraussetzung für eine Bezuschussung ist. Der Antrag muss vor Beratungsbeginn gestellt werden — rückwirkend geht nichts. Über die Bewilligung entscheidet allein das BAFA.

    Finden wir Ihren ersten Hebel.

    Vier Fragen, eine persönliche Einschätzung. Wenn sich der Aufwand für Sie nicht lohnt, sagen wir das offen.